Fachinformation

Fachinfo:

„Ich gehe aktiv auf die Leute zu“ – Interview Dr. Boniakowski

„Ich gehe aktiv auf die Leute zu“ – Interview Dr. Boniakowski

In Bezug auf das Depot-Buprenorphin (Buvidal®) zur Behandlung der Opioidabhängigkeit ist er ein Mann der ersten Stunde. Mit seinem Team behandelt Dr. Eduard Boniakowski, praktischer Arzt und Suchtmediziner aus Regensburg, in seiner überörtlichen Gemeinschaftspraxis auch viele Patienten mit Opioidabhängigkeit. Wir haben mit ihm über seine Arbeit und seine Erfahrungen mit der Therapie Opioidabhängiger sowie den damit verbundenen Herausforderungen gesprochen.

Interdisziplinäre Vernetzung förderlich für Therapie der Opioidabhängigkeit

Interdisziplinäre Vernetzung förderlich für Therapie der Opioidabhängigkeit

Um die Bedeutung der interdisziplinären Vernetzung von Suchtmedizin, Psychotherapie und Drogenhilfe für die Therapie von Patienten mit Opioidabhängigkeit ging es in dem von Camurus unterstützten Satellitensymposium auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin mit Dirk Schäffer, Dr. Thilo Beck, Arthur Coffin und Dr. Uwe Naumann am 5. November 2021. Ob integrierte, bedarfsgerechte Therapieangebote wie bei dem Schweizer Verein Arud, spezialisierte Ambulanz für integrierte Drogenhilfe oder loser Praxenverbund wie bei der Berliner LogIn – eine enge Verzahnung von Medizin, Patienten und Psychosozialer Betreuung (PSB) ist wichtig für das Gelingen einer suchtmedizinischen Therapie, so das Fazit der beteiligten Experten.

Ganz wichtig ist eine individuelle Behandlung

Ganz wichtig ist eine individuelle Behandlung

Seit seiner Zulassung vor über zwei Jahren hat das Depot-Buprenorphin (Buvidal®) seinen Platz in der Behandlung der Opioidabhängigkeit. Der Wechsel auf eine wöchentliche oder monatliche Gabe bedeutet für Ärzte wie für Patienten eine Umstellung. Wir haben mit Dr. Hans-Ulrich Röver, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie aus Eppingen, über seine Erfahrungen mit der Behandlung von Opioidabhängigen, den Einsatz von Depot-Buprenorphin in der täglichen Praxis und seine Tätigkeit als Konsiliararzt in der JVA Bruchsal gesprochen.

Aktuelle Publikation beschreibt Herausforderungen von Corona für Therapie opioidabhängiger Patienten

Aktuelle Publikation beschreibt Herausforderungen von Corona für Therapie opioidabhängiger Patienten

Mit den Herausforderungen und Auswirkungen der aktuellen SARS-CoV-2-Pandemie insbesondere für die Therapie der Opioidabhängigkeit in Deutschland befasst sich Thomas Poehlke vom Alexianer MVZ Münsterland GmbH, Münster, in der August-Ausgabe der Heroin Addiction & Related Clinical Problems (1). In seinem Überblick schildert er die Folgen und Veränderungen für die behandelnden Suchtmediziner*innen und ihre physisch und psychologisch verletzlichen Patienten im Verlauf des Jahres 2020. Geringere Verdienstmöglichkeiten aufgrund weniger Reisender und leerer Innenstädte sowie während des Lockdowns geschlossener Patientenorganisationen führten zeitweise zu einer Zunahme von Patienten in Opioidabhängigkeitstherapie.

Update Suchttherapie: Eine Fortbildung für Sozialarbeiter*innen

Update Suchttherapie: Eine Fortbildung für Sozialarbeiter*innen

Am 15. Oktober veranstalteten die Deutsche Aidshilfe und akzept e.V. in Köln erstmals gemeinsam eine regionale Fortbildung für Mitarbeiter*innen in Aids- und Drogenhilfen. Unter dem Titel „Update Suchttherapie – Neues aus der Versorgung opioidabhängiger Patient*innen“ lieferten verschiedene Expert*innen ausführliche Einblicke hinsichtlich der Neuerungen und Veränderungen in den Bereichen Suchtmedizin, Betäubungsmittelverordnung und Psychosoziale Betreuung (PSB). Das von Camurus unterstützte, ganztägige Seminar bot zudem umfassend Gelegenheit für Fragen und für einen aktiven Austausch untereinander.