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Ganz wichtig ist eine individuelle Behandlung

Seit seiner Zulassung vor über zwei Jahren hat das Depot-Buprenorphin (Buvidal®) seinen Platz in der Behandlung der Opioidabhängigkeit. Der Wechsel auf eine wöchentliche oder monatliche Gabe bedeutet für Ärzte wie für Patienten eine Umstellung. Wir haben mit Dr. Hans-Ulrich Röver, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie aus Eppingen, über seine Erfahrungen mit der Behandlung von Opioidabhängigen, den Einsatz von Depot-Buprenorphin in der täglichen Praxis und seine Tätigkeit als Konsiliararzt in der JVA Bruchsal gesprochen.

Wo sehen Sie den Nutzen von Depot-Buprenorphin bei der Therapie Opioidabhängiger?

Gerade für Ärzte, die in Konsiliartätigkeit die suchtmedizinische Behandlung durchführen, ist es natürlich ein großer Vorteil, dass sie dadurch zeitlich nicht mehr so belastet sind. Die Besuche in der Praxis werden mit der Depotspritze nämlich deutlich seltener, weil das Depot für eine bzw. vier Wochen gegeben werden kann.

Welche Vorteile bietet die Depotspritze nach Ihren Erfahrungen für die Patienten?

Was ich als großen Vorteil für die Patienten sehe und was viele auch betonen, ist, dass sie nicht mehr so oft mit anderen suchtmedizinisch behandelten Patienten zusammentreffen. Die Begegnung mit anderen Suchtkranken stellt immer wieder den Bezug zur Szene her und diese Kontakte sollten reduziert und nach Möglichkeit aufgegeben werden. Zudem hilft die wöchentliche bzw. monatliche Gabe des Depots dabei, das mit dem täglichen Konsum verbundene Ritual zu durchbrechen. Die Patienten merken, dass sie auch Tage erleben können, an denen sie nicht konsumieren müssen. Zudem müssen die Patienten nicht mehr so häufig zum Arzt oder in die Apotheke. Das sind Erleichterungen, die mit dem Depot verbunden sind.