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Interdisziplinäre Vernetzung förderlich für Therapie der Opioidabhängigkeit

Um die Bedeutung der interdisziplinären Vernetzung von Suchtmedizin, Psychotherapie und Drogenhilfe für die Therapie von Patienten mit Opioidabhängigkeit ging es in dem von Camurus unterstützten Satellitensymposium auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin mit Dirk Schäffer, Dr. Thilo Beck, Arthur Coffin und Dr. Uwe Naumann am 5. November 2021. Ob integrierte, bedarfsgerechte Therapieangebote wie bei dem Schweizer Verein Arud, spezialisierte Ambulanz für integrierte Drogenhilfe oder loser Praxenverbund wie bei der Berliner LogIn – eine enge Verzahnung von Medizin, Patienten und Psychosozialer Betreuung (PSB) ist wichtig für das Gelingen einer suchtmedizinischen Therapie, so das Fazit der beteiligten Experten.

Das Umfeld der Patient*innen gehört auch dazu

In der von Dirk Schäffer von der Deutschen Aidshilfe geleiteten anschließenden Diskussion wurde neben den Corona-bedingten Einschränkungen in Bezug auf selbstorganisierte Treffen die Rolle von Partnern und anderen Angehörigen thematisiert. Laut Dr. Naumann seien vor allem die Partner wichtig, wenn es um die Beobachtung des Konsums zu Hause gehe. In diesem Zusammenhang verwies Coffin darauf hin, dass man bei LogIn einen Ansatz verfolge, bei dem immer mit dem gesamten System gearbeitet werde. Daran anknüpfend hob Dr. Beck ebenfalls die Bedeutung des Umfelds der Patienten hervor. Dieses sollte bei der Behandlung der Opioidabhängigkeit mit einbezogen werden. In Zürich habe sich in diesem Zusammenhang die Kooperation mit der unabhängigen Angehörigenberatung bewährt.